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Der Begriff Abuse (engl. für Missbrauch) bezeichnet bei Filehostern eine Löschung von urheberrechtlich geschützten Inhalten. Im täglichen Gebrauch spricht man auch von verpetzen.
Allgemeines
Viele Filehoster agieren im halblegalen Bereich, da sie zwar einerseits offiziell nicht erlauben, urheberrechtlich geschützte Inhalte auf ihre Server zu laden, andererseits aber sehr wohl von dieser Nutzungsweise Kenntnis haben, sich aber mit dem Argument schützen, sie könnten unmöglich alle Dateien einzeln auf Verstöße kontrollieren. Deshalb gibt es das System des Abuse, wo Rechteinhaber auf Verlangen bestimmte Dateien von den Hostern löschen lassen können, indem sie sie melden.
Ein Abuse ist solch eine Meldung und Löschung, die aber manchmal nicht nur von dem jeweiligen Rechteinhaber eingeleitet wird. Es gibt auch Fälle in denen verfeindete Uploader gezielt die Angebote von anderen melden, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Auch gibt es das Phänomen der Abuse-Crews, die sich zum Ziel gesetzt haben, bestimmten Seiten zu schaden, da sie mit deren Politik bzw. Geldmacherei nicht einverstanden sind.
Um das Abusen zu erschweren, wurden Verschlüsselungssysteme wie Downloadlink-Container oder Linkcrypter-Seiten eingeführt, die verhindern, dass man Downloadlinks offen in seine Angebote hereinschreiben muss.
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